St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig
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Überblick Baugeschichte

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig wurde am 15. November 1931, im 700. Todesjahrseiner Schutzpatronin, feierlich eingeweiht. Schon damals stach die schöne Lage in einem Villenviertel mit altem Baumbestand hervor, zugleich verfügte die Klinik über gute Anbindungen in die Innenstadt und in den Süden von Leipzig. Der streng symmetrisch gegliederte Altbau wurde zu DDR-Zeiten durch mehrere kleine Anbauten erweitert, u.a. mit einem Schwestern-Internat und einer medizinischen Fachschule. Zwischen 1996 und 2003 wurde ein Neubau auf knapp 17 000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche errichtet. Dort entstanden unter anderem Ein- bis Drei-Bett-Zimmer, ein neuer Kreißsaal, ein Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, eine neue Krankenhaus-Kapelle, ein Zentral-OP, eine Krankenhausküche, Technikzentrale und Lagerwirtschaft auf modernstem Stand. Bis Ende 2009 wurde zudem der Altbau umfassend renoviert, dabei die denkmalgeschützte Bausubstanz mit den Anforderungen eines modernen Krankenhausbetriebs verbunden. Unter anderem entstanden auch hier Ein- bis Drei-Bett-Zimmer, sowie eine neue Palliativstation, Funktionsräume für Endoskopie, MRT und Prosektur, eine neue Physiotherapie und die neue Krankenhausapotheke.

Konferenzzentrum

Krankenpflegeschule

Neue Krankenpflegeschule und Konferenzzentrum
entstehen

Im Jahr 2011 konnte das Krankenhaus weitere große Bauvorhaben abschließen. Zum einen wurde die Krankenpflegeschule mit modern ausgestatteten Lehrräumen, einer Bibliothek und einem Demonstrationsraum auf den alten Grundmauern neu errichtet. Mit direktem Anschluss zur Schule entstand zudem ein Konferenzgebäude mit bis zu 250 Plätzen. Die technische Ausstattung erlaubt u.a. Live-Übertragungen in HD-Qualität aus den OP-Sälen. Der Konferenzraum, der mit einem hohen Kreuzgewölbe aus gebogenen Holzbalken und versenkbaren Schiebetüren besonders ansprechend gestaltet ist, wird für Fortbildungsveranstaltungen, Patientenforen, aber auch von externen Mietern genutzt.

Ambulantes Reha-Zentrum am St. Elisabeth-Krankenhaus und betriebsnahe Kita „Elifant”

Ende des Jahres 2011 öffnete mit der Erweiterten Ambulanten Physiotherapie (EAP) der erste Abschnitt des „Ambulanten Reha-Zentrums am St. Elisabeth-Krankenhaus“. Die EAP befindet sich im Untergeschoss des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ). Das Ambulante Reha-Zentrum wird künftig in der Schomburgk-Villa untergebracht. In dem Gebäude war von 1935 bis Ende 2004 das evangelische Bethanien-Krankenhaus untergebracht. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1899, in dem von 1936 bis Ende 2004 das evangelische Bethanien-Krankenhaus untergebracht war, wird zu diesem Zweck umgebaut. Unter anderem entsteht im Untergeschoss ein Bewegungsbad. Das Bauvorhaben soll bis zum Jahresende 2013 abgeschlossen sein.

Bereits im November 2011 öffnete in der ehemaligen Remise der Schomburgk-Villa die betriebsnahe Kindertagesstätte „Elifant“ mit 86 Plätzen. Dazu wurde das hübsche Fachwerkhaus saniert und umgebaut und mit einem modernen Anbau mit viel Glas und Licht nach Norden hin erweitert. In der betriebsnahen Kindertagesstätte können Kinder der Krankenhausmitarbeiter, aber auch externe Kinder aufgenommen werden. Träger ist der Caritasverband Leipzig e.V.

Chinesischer Garten im Krankenhauspark

Der schöne Park mit altem Baumbestand, der sich hinter dem Krankenhaus zwischen Prinz-Eugen-Straße und Schomburgk Villa erstreckt, wurde in den letzten Jahren erweitert und neu gestaltet. Ein Chinesischer Garten lädt seit Sommer 2011 zum Verweilen und Meditieren ein. Er besteht aus fünf Teilstücken, die sich an die chinesischen fünf Elemente Wasser, Holz, Feuer, Erde, Metall und deren korrespondierenden Jahreszeiten Winter, (Vor)Frühling, Sommer, Spätsommer und Herbst anlehnen. Der Park ist auch über einen behindertengerechten Lift vom Hauptgebäude aus zu erreichen.

Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Anfang 2013 eröffnet in der denkmalgeschützten Villa Prinz-Eugen-Straße 19, die zu diesem Zweck aufwändig und liebevoll saniert wurde, das Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Der Hauptzugang ist vom Park über den ehemaligen Balkon angelegt, der zu diesem Zweck in einen Wintergarten umgewandelt wurde und als lichter Warteraum dient. Dieser Zugang wird über den Haupteingang des Krankenhauses, Biedermannstraße 84, und den Park erreicht. Im Erdgeschoss befinden sich außerdem die Rezeption und die Behandlungsräume des chinesischen Arztes. Das erste Obergeschoss beherbergt einen rund 50 Quadratmeter großen Bewegungsraum mit Umkleiden. Außerdem ist dort die Praxis von Caroline Erber angesiedelt, Fachärztin für physikalische und rehabilitative Medizin. Diese Praxis gehört zum Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) des Krankenhauses.

Neue Station 6 / Abteilung für Akutgeriatrie und geriatrische Frührehabilitation

Im Innengarten zwischen Altbau und St. Bonifatius Kirche entstand im Frühjahr 2013 die neue Station 6 der Abteilung für Akutgeriatrie und geriatrische Frührehabilitation. Die neue Station umfasst 24 Betten und wurde am 1. Juli eröffnet. Das Fertiggebäude in Modulbauweise steht ebenerdig im Garten und kann sowohl über das Erdgeschoss des Altbaus als auch über einen überdachten Gang, der für Bettentransporte geeignet ist, aus dem Souterrain erreicht werden.