St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig
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Informationen zum Klinikaufenthalt

Die Betreuung der stationären Patienten der Abteilung für Innere Medizin II erfolgt zum einen auf den Stationen 2 und 4 (Innere Medizin, Gastroenterologie und Onkologie) und zum anderen auf der Station 1 (Palliativmedizin).

Die Station 2 befindet sich in der 1. Etage und die Station 4 in der 2. Etage des Gebäudekomplexes A (Altbau). Die Patienten werden in hellen, vollständig sanierten 2 Bett-Zimmern mit direktem Zugang zu einem großzügigen Balkon mit Blick in eine schöne Parkanlage und mit integrierten sanitären Einrichtungen untergebracht. Wahlleistungszimmer mit entsprechender Ausstattung werden ebenso vorgehalten.

Nach Einweisung durch den Hausarzt bzw. Vorstellung durch den Notarzt/Rettungsdienst erfolgt die Patientenaufnahme meist über unsere Notfallambulanz. Dort werden erste Untersuchungen, Blutentnahme, EKG und ggf. notwendige Röntgenuntersuchungen veranlasst. Die Erhebung der ausführlichen Krankengeschichte und Planung des weiteren diagnostischen und therapeutischen Vorgehens erfolgt dann mit dem Stationsarzt im Stationsbereich.

Pflegerisch begleitet und versorgt werden Sie während des stationären Aufenthaltes von den hilfsbereiten Schwestern des Pflegeteams um die Stationsschwestern.

Medizinische Fragen, Anliegen und Probleme können Sie während der wochentäglichen Visite ansprechen. Wir sind aber auch gern zu einem ausführlichen Gespräch mit Ihren Angehörigen bereit, um Fragen in Zusammenhang mit Ihrem Krankheitsbild und der notwendigen Diagnostik und Therapie zu erörtern (Terminvereinbarung auch telefonisch unter (0341) 3959-6023).

Bitte zögern Sie nicht, auch um einen Besuch des Krankenhaus-Seelsorgers zu bitten (siehe auch "Krankenhausseelsorge") Ein Krankenhausaufenthalt ist immer eine Ausnahmesituation, in der eventuell eine seelsorgerische Unterstützung hilfreich sein kann. Dies gilt für die schwierige Zeit unmittelbar am Ende unseres Lebens ebenso wie für vermeintlich weniger dramatische krankheitsbedingte Lebenssituationen.

Tagesablauf

Der Tagesablauf ist in etwa so gegliedert:

6.00 Uhr

Beginn Pflegemaßnahmen

9.00 Uhr

Frühstück,
Visite des Stations- oder Oberarztes
Mittwoch bzw. Donnerstag Chefarzt-Visite

8.00 - 16.00 Uhr

ggf. Untersuchungen oder Therapie

12.00 Uhr

Mittagessen

15.00 - 18.30 Uhr

Besuchszeit

18.00 Uhr

Abendbrot

22.00 Uhr

Beginn der Nachtruhe

Klinische Schwerpunkte Stationen 2 und 4

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes

  • Refluxerkrankung, Sodbrennen
  • Ösophagusvarizen
  • Gastritis
  • Magen-Darm-Blutung
  • Polypen in Magen oder Darm
  • Kolondivertikel, Divertikulitis
  • chronisch entzündliche Darmerkrankungen
    (Colitis ulcerosa/Morbus Crohn)
  • sonstige Durchfallerkrankungen
  • Hämorrhoiden, Analfissur, Stuhl-Inkontinenz

Erkrankungen der Leber

  • Leberzirrhose und Komplikationen (z. B. Varizen, Aszites)
  • Hepatitis
  • sonstige Lebererkrankungen

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

  • akute oder chronische Pankreatitis
  • Pseudozysten

Erkrankungen der Gallenwege

  • Steine
  • Entzündungen
  • Stenosen

Bösartige Erkrankungen, u.a.:

  • Krebs der Speiseröhre
  • Krebs des Magens
  • Krebs des Darms
  • Krebs der Bauchspeicheldrüse
  • Krebs der Gallenwege/Gallenblase
  • Krebs der Leber
  • Andere Krebsformen
  • Chemotherapie

Abklärung unklarer Beschwerden

  • Schluckstörungen
  • Magenprobleme
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Gewichtsabnahme
  • Blutarmut
  • Gelbsucht
  • Bluterbrechen
  • Blut im Stuhl
  • unklares Fieber
  • u.a.m.

Schwerpunkte Station 1 (Palliativstation)

Die Palliativstation dient der umfassenden Betreuung meist onkologischer Patienten, die sich in einem fortgeschrittenen, nicht mehr heilbaren Stadium ihrer Erkrankung befinden.

Schwerpunkt ist die intensive, auf den Einzelnen abgestimmte ärztliche und pflegerische Behandlung sowie die qualifizierte psychoonkologische und seelsorgerische Betreuung unserer Patienten.

Im Fokus der Therapie steht weniger die Grunderkrankung selbst als vielmehr die Linderung der subjektiv belastenden Symptome wie z. B. Schmerzen, übelkeit, Ernährungsmangel, Luftnot, Verstopfung, Depressionen oder Angst.

Zentrum der Palliativstation ist eine großzügiger Gemeinschaftsraum mit Wohn-Küche, Sitzecke und Wintergarten. Hier sind gemeinsame Mahlzeiten, Gesprächsrunden oder auch Durchatmen auf der Terrasse möglich.