St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig
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Als eine der ersten Kliniken Deutschlands wird im St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig die

Minimalinvasive / perkutane Fußchirurgie

durchgeführt.

Die MIS (minimal incision surgery) kommt aus dem angloamerikanischen Sprachraum und faßt all die Eingriffe am Fuß und Sprunggelenk zusammen, die nur über kleine Hautschnitte vorgenommen werden, wie dies auch bei arthroskopischen Engriffen an den Gelenken erfolgt.

Das geringere Operationstrauma senkt das Risiko von Wundheilungsstörungen und ermöglicht bessere kosmetische Ergebnisse.

Fußoperationen in minimalinvasiver Technik

Die minimal invasive Fußchirurgie wird nur durch erfahrene Operateure mit vorbildlichen anatomischen Kenntnissen angewendet. Die Operationstechniken werden regelmäßig während spezieller Fortbildungen aktualisiert und trainiert.

Alle Patienten werden in unserer präoperativen Sprechstunde vom erfahrenen Oberarzt untersucht. Nach der Anfertigung der belasteten Röntgenaufnahmen wird eine exakte computergestützte Planung erstellt und anschließend die Wahl der geeigneten Operationsmethode getroffen.

Präoperative Planung

Die Operation selbst wird mit speziellen Instrumenten über 5mm große Hautschnitte durchgeführt. Unentbehrlich ist auch ein Röntgenapparat mit geringer Strahlungsbelastung um die Operationsschritte zu kontrollieren.

Nach dem Abschluss der Wundheilung sind die Narben kaum sichtbar.

In enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Anästhesiologie wird die perioperative Schmerztherapie durch moderne Verfahren der Regionalanästhesie (Schmerzkatheter) unterstützt. Diese dient nicht ausschließlich der Schmerzbehandlung, sondern auch der Unterstützung der Wund- und Knochenheilung durch Verbesserung der Durchblutung.

Postoperative Rehabilitation

Die frühe Mobilisierung nach percutaner Fußchirurgie erfolgt in der Regel unter schmerzadaptierter Vollbelastung in einem speziellen Verbandsschuh mit steifer Sohle. Sie ist für die Rückgewinnung der Funktion des Fußes wichtig. Mit Unterstützung unserer Physiotherapeuten werden die Patienten während des stationären Aufenthaltes in der Selbstmobilisation des Fußes instruiert und beim Belastungsaufbau begleitet. Die postoperativen Tape-Verbände werden im Beisein des Operateurs angelegt und dem Patienten ausführlich erklärt, denn nur mit seiner aktiven Mitarbeit ist ein perfektes funktionelles und kosmetisches Ergebnis zu erreichen.

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Knorpeltransplantationszentrum Leipzig